Digitale Speisekarte: Kosten, Anbieter & Infos 2026

Die digitale Speisekarte ist längst mehr als ein PDF hinter einem QR-Code: Gäste öffnen das Menü auf dem Smartphone, sehen aktuelle Gerichte, Preise, Bilder und Allergene – und der Wirt ändert einen Preis in Sekunden, ohne neu zu drucken. Hier stehen alle Anbieter, Kosten und Funktionen im Vergleich für 2026.

Im Vergleich dazu arbeiten klassische Häuser weiter mit der gedruckten Karte – wie die Gasthof Zur Post Speisekarte zeigt. Auch die Pizza Hut Speisekarte ist inzwischen längst digital verfügbar.

QR-Code für die digitale Speisekarte am Tisch

Digitale Speisekarte: Anbieter und Kosten im Vergleich

Vom Gratis-Tarif bis zur Profi-Lösung: Die Anbieter unterscheiden sich in Preis, Funktionen und Zielgruppe. Der direkte Kosten-Vergleich:

Anbieter im Vergleich

Sechs Anbieter im direkten Preisvergleich – von gratis bis zur Enterprise-Lösung:

AnbieterPreis (ca.)Besonderheit
Same-QRGratis / ab 5,90 €/MonatGratis-Tarif, KI-Übersetzung in 30+ Sprachen
Bistrio49 €/Monat + 299 € EinrichtungBeratung, Webkarte ohne Bestellzwang
MenuSternFree / ab BasicMenü-QR-Code im Free-Tarif, Tischbestellung ab Basic
MyMenu31–149 €/MonatTablet- und QR-Code-System für viele Tische
LunchgateBasis gratis / Pro CHF 50/MonatKontaktloses Menü, einfache Einrichtung
Copymage Menu+ab ca. 14,90 €/MonatAutomatische Übersetzung in 90 Sprachen
Speisekarte auf dem Tablet im Restaurant

Funktionen im Vergleich

Was Gratis-Tarife können – und wofür sich der Bezahl-Tarif lohnt:

FunktionGratis-TarifeBezahlte Tarife
QR-Code-MenüMeist enthaltenEnthalten
Preisänderung ohne NeudruckEnthaltenEnthalten
MehrsprachigkeitBegrenzt4–90 Sprachen
TischbestellungSeltenOft enthalten
Allergene & ZusatzstoffeEintragbarMit Legende
StatistikenNeinJa

Was kostet eine digitale Speisekarte 2026?

Der Einstieg ist gratis: Mehrere Anbieter bieten eine kostenlose Basis-Karte. Wer mehr will – unbegrenzte Änderungen, Übersetzungen, Tischbestellung – zahlt zwischen ca. 5,90 und 49,00 Euro im Monat. Am oberen Ende liegen Lösungen mit persönlichem Onboarding und Einrichtungsgebühr. Entscheidend ist nicht der Preis allein, sondern wie oft sich die Karte ändert: Bei wöchentlich wechselnden Tagesgerichten amortisiert sich der Bezahl-Tarif schnell.

Für wen lohnt sich die digitale Speisekarte?

Für Restaurants mit wechselnden Tagesgerichten, Cafés mit saisonaler Karte und Betriebe, die Druckkosten sparen wollen. Besonders praktisch: Preisänderungen sind sofort live, ohne Neudruck – und Allergene lassen sich pro Gericht hinterlegen. Betriebe mit festem Stammpublikum und stabiler Karte brauchen sie weniger dringend, profitieren aber trotzdem von der besseren Auffindbarkeit.

Digitale Speisekarte umsetzen: So geht es

Konto beim Anbieter anlegen, Gerichte und Preise eintragen, QR-Code herunterladen und gut sichtbar am Tisch platzieren – fertig. Wichtig: den Code vor dem Druck mit dem Smartphone testen und auf guten Mobilfunkempfang oder WLAN im Gastraum achten. Die gedruckte Karte als Backup für Gäste ohne Smartphone nicht vergessen.

Häufige Fragen zur digitalen Speisekarte

Der Einstieg ist oft gratis. Bezahl-Tarife mit mehr Funktionen kosten zwischen ca. 5,90 und 49,00 € im Monat. Dazu kommen bei manchen Anbietern einmalige Einrichtungsgebühren.

Nein – Gäste scannen den QR-Code und öffnen die Karte direkt im Browser. Weder Download noch Registrierung sind nötig, das ist einer der größten Vorteile gegenüber Bestell-Apps.

Änderungen sind sofort live: Neuer Preis, ausverkauftes Gericht oder Tagesangebot lassen sich in Sekunden anpassen – ohne Neudruck und ohne Wartezeit.

In den meisten Betrieben ergänzen sich beide: digital für Aktualität und Allergene, gedruckt als Backup und für Gäste ohne Smartphone. Rein digitale Häuser gibt es vor allem in der Systemgastronomie.

Mehrsprachigkeit, Allergen-Kennzeichnung, Bilder pro Gericht, Tagesangebote und eine einfache Pflege ohne Programmierkenntnisse. Für größere Betriebe zusätzlich: Tischbestellung und Anbindung an die Kasse.

Fazit

Die digitale Speisekarte hat sich vom Corona-Provisorium zum Standard entwickelt: gratis im Einstieg, ab ca. 6 Euro im Monat mit Profi-Funktionen. Für Betriebe mit wechselnder Karte ist sie längst unverzichtbar – Preisänderungen in Sekunden statt Neudruck in Wochen. Wer noch zögert, startet am besten mit einem Gratis-Tarif und wächst mit den Anforderungen.

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